Ein Paradebeispiel der herrschenden Unlogik

Der „faz“ Redakteur und Mitherausgeber Berthold Kohler ist schon ein besonders Wechselbalg. Erst will er die „Pegida“ „Ernst nehmen“ (15.Dez.), weil die Reflexartige Nazi-Keule der „Linken“ nicht mehr wirkte, wobei aber  die „Brunnenvergifter“ von der Mitte der Gesellschaft abgeschnitten werden sollten. Was für ihn heißen könnte jenen Menschen das Gift einzuflössen. Später erklärte er jedoch (5.Jan.), dass die Islamisierung nur als „Chiffre“ diene um Kritik gegen ein „Einwanderung und Integration hinausreichenden Politikversagens“ zu erheben und damit auch unweigerlich Kritik an ihm. Daher weis sich der Systemling zu rechtfertigen und dichtet den Anhängern jener Bewegung eine „Sehnsucht nach simplen Lösungen“ an, welches sich vor allem an der Solidarität zu Putin ausdrückt. Doch keinesfalls sind es nur Simple Lösungen die die Menschen antreiben, sondern auch „Hass“. „Hass auf Systeme jeder Art, denen man nicht mehr angehören will oder darf; Hass auf Menschen, die erfolgreich(er) sind und schon deswegen korrupte Schweine sein müssen; Hass auf alle, die das partout nicht so sehen wollen.“ Wer sich hier die Lösung einfach macht dürfte klar sein. Kohler sieht seine eigenen Felle, mit dem erstarken der Bewegung von Woche zu Woche, wegschwimmen und beweist seine Loyalität gegenüber seinen Herrscher, durch das zeigen von schizophrenen Zügen und dem damit verbundenen negieren seiner eigenen Aussagen. Martin Lichtmesz ist in seinem jüngsten Artikel auf diese Züge eingegangen. Wie immer lohnenswert.

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