Freiheit für alle, aber…

Das ist echt krank, so einen gequirlten Blödsinn zu bewerten, den man nicht mal in Worte fassen kann, fällt schwer. Andere müssten für solche Aussagen unzählige Tabletten nehmen oder gleich in die Klapse, aber hier wird etwas kundgetan was einer bizarren Logik entspricht. Es ist aber gut dass sie das dürfen, so hat man die grotesken Ansichten schwarz auf weiß und kann sehen wie man trotz marginaler Geistesblitze Journalist werden kann. Die Kommentare unter dem Artikel zeigen allerdings in ihrer Mehrheit, dass der einfache Bürger mehr begriffen hat als eine Systempresse, die sich jetzt versucht die Balken zurecht zu biegen, dass selbst dass World Trade Center einstürzen würde, wäre es nicht schon geschehen. Um was geht es? Helmut Heinen, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger, flankiert durch einen lächerlichen Karikaturisten Namens Klaus Stuttmann, hat großspurig verkündet: „Wehren wir uns“.

In der Karikatur (hier sind noch andere) und dem Artikel werden die Anhänger von „Pegida“ mit den Attentätern von Charlie Hebdo gleichgesetzt. Wahrlich ein weiteres Prunkstück auf dem steilen Abwärtsweg der deutschen Presse.

„Die Parallele müsste zwischen Journalisten und Terroristen, nicht zwischen Demonstranten und Terroristen gezogen werden. Denn die qualitative Gemeinsamkeit, die sich nur im Grad der Gewaltanwendung unterscheidet, und das ist ja der Punkt hinter Stuttmanns Karrikatur, liegt nicht nur darin, dass beide, Islamismus und deutsche Presse, Meinungsfreiheit und jede Kritik an einer vorgegebenen Linie, angreifen und als Nazitum, Ausländerfeindlichkeit usw. beschimpfen, sondern dass beide sich notorisch als Opfer stilisieren und diese Opferrhetorik gebrauchen.“

So die Ansicht von Danisch. Die deutsche Presse stilisiert sich als Opfer, weil sie ihre Form der Meinungsfreiheit bedroht sehen. Ihre Freiheit, die sie anderen nicht zu stehen, wird nach ihrer Ansicht zum einen durch die friedlichen „Pegida“-Protest bedroht, die jedoch gerade mehr Meinungsfreiheit fordern, weil sie sich nicht mehr durch die Presse vertreten fühlen, was in diesem Artikel einmal mehr als bewiesen wird und zum anderen durch die islamischen Terroristen, die mit Waffengewalt die Meinung unterdrücken. Welchen Mut hat denn beispielsweise je die „faz“ aufgebracht um den Islam zu kritisieren (geschweige denn das Judentum) wie es Charlie Hebdo tat? Die Antwort ist einfach, keinen und auch jetzt beweist sie keinerlei Rückgrat als kritisches Organ, sondern eher als Nachfolger einer Reichskulturkammer.

„Satire, Tabubruch, auch Blasphemie muss unsere Gesellschaft aushalten. Sie gehören zum Dialog über streitige Themen, selbst wenn dies dem Einzelnen nicht gefällt. Die Medien und gerade auch die Zeitungen tragen durch Kommentare und Hintergrundberichte zur Reflexion über unsere zivilen Standards bei.“

Ja, ja und nochmals ja, könnte man doch diese Aussage nur ernst nehmen. Denn im nächsten trügen Atemzug wird gleich definiert wer darauf kein Anrecht hat. Zum einen nämlich Nazis, wenn wundert es noch, sowie die Anhänger der neuen Montagsdemonstrationen. Es wird wieder alles zusammengeworfen um eine schön bunte Ordnung zu kochen, die mit Floskeln wie Freiheit gewürzt wird, um dann nur linken Kritikern serviert zu werden. Alle anderen dürfen Hungern. Man müsste sich nur mal vorstellen, dass ein Islamist einen Betreiber von PI-News töten würde. Dann würde bestimmt keine Solidarität von Merkel und Co erfolgen, sondern mit an hoher angrenzender Wahrscheinlichkeit würden einige noch erklären, diese ist die gerechte Strafe, welche sie für ihr sähen des „Hasses“ halten hätten. Das Urteil würde so oder ähnlich ausfallen, da kann ruhig drauf gewettet werden.

„„Lügenpresse“ – das ist ein Kampfbegriff aus Deutschlands dunkelster Vergangenheit. Perfide Propaganda der Pegida-Anführer, Ignoranz und unklare Ängste drohen hier eine üble Allianz einzugehen. Sie versprechen einfache Antworten auf komplexe Fragen. In unserer globalisierten Welt gibt es diese einfachen Antworten nicht.“

Manchmal währen wenigstens einfache Antworten überhaupt eine Antwort, denn meistens verstecken sich doch viele hinter jener Aussage, die Welt sei so komplex und unglaublich schwer zu verstehen, um Antworten aus dem Weg zu gehen. Wenn dies nicht geschiet, werden sie solange verschachtelt bis das gewünschte Bild nach außen zeigt, welches der herrschenden Klasse präsentiert werden kann, um sich dann gegenseitig zu beweihräuchern welch tolle Leistung dies wieder war, obwohl dort keinerlei Leistung zu finden ist, selbst wenn man mit einem Mikroskop suchen würde. Denn die einzige „üble Allianz“ die hier besteht ist die Verbindung von Presse und herrschender Klasse, welche mit ihrer irren Ideologie pöbelt, ohne scheinbar auf Grund mangelnden Intellekts überhaupt zu wissen was Ideologie bedeutet. Dies ist gewiss nicht nur der Faschismus, sondern auch die Demokratie, also ein geregelter Kapitalismus, dessen Mechanismus an solchen Attentaten nicht danz unschuldig ist.

Jedoch während alle Welt „Charlie“ sein will, nur ohne tot sein, so weit geht die Anteilnahme dann doch nicht und andere es erst gar nicht sein dürfen, weil sie eine Leiche fleddern würden, sprich ihn missbrauchen würden, die anderen würden dies selbstverständlich nicht tun, weil ihre Absichten natürlich von edlerem Motiv sind, gibt es wenigstes eine Antwort auf die Kampagne zu „Charlie“, die nicht jedem passen wird: „Ich bin nicht Charlie, in bin Ahmed, der getötete Polizist. Charlie hat sich über meinen Glauben und meine Kultur lustig gemacht, und ich starb, damit er das weiterhin tun kann.“

Der Tenor ist klar, jeder der jetzt nicht für diese Linie der Presse ist, ist gegen sie. Wie lange dieses Verhalten noch ohne therapeutische Maßnahmen geduldet wird ist eine Frage der Zeit, aber aufgrund der schon lang anhaltenden Dauer, wird sich noch dass ein oder andere Äquinoktium ereignen.

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