„Legida“, anderer Ort, identische Berichterstattung

Die „Zeit“ (13.Jan.) berichtet über den Hass von Leipzig und meint damit den „Pegida“ Ableger „Legida“ und keineswgs die Gegendemo. Mittlerweile sollte jedem klar sein, sofern er noch nicht total geistig behindert ist und seine Gehirnzellen nur fürs Atmen benutzt, dass sich alle Berichterstattungen sehr stark ähneln. „Pegida“ und die ihnen folgen sind die „Nazis“, die neuen Untermenschen, die am liebsten, so der Eindruck der Pressemitteilungen, einen Todesstern errichten würden um damit alle Ausländer zu vernichten. Die anderen sind die strahlenden Helden, die Kämpfer des bürgerlichen Antifaschismus, welcher die kapitalistische Ordnung bis ins kleinste verteidigt und damit den eigentlichen Ursprung des Elends rechtfertigt bzw. von diesem einspannen lässt.

Rund 5.000 Teilnehmer kamen in Leipzig zusammen, auf der Gegenseite standen 35.000. Darunter auch die staatlich bezahlte Antifa, wobei es sich in Leipzig wieder einmal um einen besonderen Schlag der menschlichen Gattung handelt, welche für die Umsetzung der Toleranz und Menschlichkeit – nicht vergessen, „Hass“ gibt es nur bei den anderen – gerne jene bedrohen die nicht ihre Überzeugen teilen. Die Spaziergänger regierten auf einige Gegenmaßnahmen auch mit den passenden Antworten. Als die Anwohner die 9.Sinfonie spielten um damit die Rufe: „Wir sind das Volk!“ zu übertönen, antwortet die Anhänger darauf nur: „Zugabe!“ Widerspruch sieht anders aus.

„Die andere Geschichte spielt im Inneren des Legida-Demonstrationszuges. In einer ganz anderen Welt. Eine Welt, in der die vielen Gegendemonstranten nur eine weitere Bestätigung der Ansicht sind, dass Volksverräter das deutsche Volk fremd bestimmen und jeden Patriotismus mit Gewalt bekämpfen.“ „Legida“ lebt in ihrer eigenen Welt, so zumindest der Vorwurf. Wer blind auf beiden Augen ist und einer stattlichen Doktrin folgt kann scheinbar klarer sehen, dass Zeug was einige nehmen sollte schwerer zugänglich sein. Der „Patriotismus“ wird also, laut der „Zeit“-Redaktion, nicht bekämpft, wenn dieser nicht staatlich verordnet wird wie beim Fußball hat er doch bitte zu unterbleiben und haben nicht die Antifa-Patrioten schon öfters bewiesen was sie von Patriotismus und dem deutschen Volk halten, wenn sie wie in Leipzig skandieren: „Weg mit dem Volk, wir sind die Power!“ Für die Redaktion ist klar, hier bei der „Legida“ ist dass leibhaftige „Böse“ am Werk, welches nicht mal Mohammed Karikaturen zeigen wollte, obwohl es ihr gestattet wurde. Ein Journalist der dies nicht schnell in seine engen vorgefertigten Schubladen einordnen kann ist damit erheblich überfordert und lässt es bei folgen Worten: „Man weiß gar nicht, was man zuerst darauf erwidern soll.“

Selbstverständlich belieben die geistreichen Nazivergleich, wenn einem sonst nichts mehr einfällt, nicht aus. Ein wunder das nicht auch noch die Holocaust-Geschütze aufgefahren werden, aber die hebt man sich wahrscheinlich für die Pointe am Schluss auf. „Dann fragt er [ein Redner], ob dieses Volk auch eine Kultur habe. Und es gibt kein Halten mehr. „Deutschland, Deutschland, Deutschland“, schallt es über den Platz. Schnell, hart, laut, begeistert. Ob sich das vor 85 Jahren groß anders angefühlt hat? “ Man übertrumpft sich mit solchen Aussagen selbst, die Presse hat sich doch auch nicht anders verhalten und hat großspurig verkündet, dass es ein notwendiger Verteidigungskrieg im Osten wäre und wie heldenhaft sich dort dem „Untermenschen“ entgegengestellt wurde, dass feindliche Elemente aus der Volksgemeinschaft aus zu schleißen seien, dort fielen, genauso wie heute in der Presse, Begriffe wie Ratten, weil eben Ungeziefer was entfernt werden sollte oder dass dem Führer, heute der Führerin, bedingungslos vertraut und gefolgt werden sollte. Dass in Szene setzen kann Merkel zumindest genauso so gut. (Bei solchen Bildern kann einem wahrlich nur dass Kotzen kommen!)

Die Lösungen werden sich dann doch sehr einfach gemacht auf die komplexen Fragen die vorliegen. Genauso wie damals holte man sich weitere Zwangsarbeiter ins Land statt die hiesigen zu integrieren und statt den Islam in seine Schranken zu verweisen, die Täter von Paris gingen in örtliche Moscheen, wird einmal mehr bekräftig der Islam sei ein Teil Deutschlands. Was die Presse hier veranstaltet zeugt einmal mehr, wer in seiner eigenen Welt lebt und meint er hätte sich verändert. Die Antideutsche Haltung und da kann sich noch so oft auf den Kopf gestellt werden, ist immer noch eine zu tiefst deutsche Marotte und lebt eindeutig in der Presse fort, welche einem eine pervertierte Welt tagtäglich als Normalität verkauft.

Davon zeugen auch folgende Aussagen: „Was soll man dazu sagen, wenn Redner behaupten, der Staat würde bezahlte Schlägertrupps aufstellen, um die Menschen vom Demonstrieren abzuhalten?“ Die „Junge Freiheit“ hat eine Übersicht der „friedlichen“ Antifa-Proteste erstellt, die für ihre bunte Republik kämpft, davon berichtet die Presse nicht so gerne, passt halt nicht ins schöne schwarz-weiße, Verzeihung, bunte Weltbild (siehe auch hier). „Wie soll man Leute beurteilen, die die Gegendemonstranten als „Brut“ bezeichnen?“ Ja, wie soll die Antifa-Brut beurteilt werden, die soviel Hass auf die Deutschen empfindet, dass es eindeutig pathologisch bedingt ist. „Die auf Plakaten fordern, den „NSU-Schwindel“ aufzudecken?“ Ja, die Regierung hat sicherlich kein Interesse daran ihre Verstrickung mit der NSU offenzulegen. Gladio lässt grüßen.

Das abschließende Urteil der „Zeit“ ist dann eine weitere Raf­fi­nes­se einer stark beschränkten Sichtweise: „Man kann das nicht ernst nehmen. Und man muss es doch tun.“ Selbiges kann ohne Umschweife an die Zeitung nach der Lektüre solcher Artikel zurückgegeben werden, wahlweise würden sich auch die inszenierten Spektakel in Berlin und anderswo anbieten. Die Gefährlichkeit liegt nämlich darin, wie die Presse in den letzten Monaten über „Pegida“ und andere berichtet, und wie dies von einigen einfach so hingenommen wird und sogar noch Verständnis aufkommt. Dies geht beim besten Willen nicht, die Presse lügt in solchen Fällen wo es nur geht und es nimmt Formen an, sodass man glauben könnte, dass sie an Idiotie nicht mehr zu übertreffen sind. Aber da wird noch einiges kommen. Übrigens wird „Lügenpresse“ nicht nur bei „Pegida“ gerufen, sondern kann ähnliches auch von der „Antifa“ vernommen werden. Dort heißt es jedoch nur „Kameramann Arschloch“, wusste die „Zeit“ sicherlich nicht, weil Recherche in diesen Redaktionsstuben schon lange nicht mehr betrieben wird. Aber bei der „Jungen Welt“ heißt es eindeutig: „Sie lügen wie gedruckt. Wir drucken, wie sie lügen.“ Hier gibt es keine Zweifel.

Bericht über die Teilnahme bei „Legida“ auf Sezession.

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