Keine Unterscheidung, aber Privilegien

Auf einem Kongress von Migranten in Berlin haben diese allerlei Forderungen gestellt, was auch sonst. Unter anderem war die Forderung zu vernehmen, dass die Unterscheidung zwischen „richtigen“ Deutschen und ihnen aufhören muss. Im selben Atemzug wird jedoch nach einer Quote geschrien: „Wir wollen keine Behörden, staatlichen Unternehmen, Parlamente, Gremien, Rundfunkräte, Wohlfahrtsverbände, in denen immer noch (fast) nur Herkunftsdeutsche sichtbar sind.“ Dies ist merkwürdig, was denn nun? Wollen diese werten Kulturbereicherer nun Deutsche werden, die genauso behandelt werden wie die vertrottelten Gastgeber, selbstverständlich ohne sich für deren Geschichte verantworten zu müssen, dieses Privileg bleibt den Biodeutschen vorbehalten oder wollen sie Sonderrecht in puncto Religion, Arbeitsplatzvergabe usw., sodass auch weiterhin eine Unterscheidung zwischen ihnen und den Gastgebern bestehen bleibt? In Behörden könnten Sitze für diese Minderheiten gefordert werden (ähnlich dem von Frauen und Behinderten), welche dann auch entsprechend honoriert werden und für ein entsprechendes Aushängeschild sorgen könnten: Besonders Ausländerfreundlich, hier arbeite ich gerne (Inhalte und Produktivität sind dabei nur halb so wichtig), was dann dafür sorgen könnte mehr Vertrauen in den Staat zu legen, wenn dort mehr eigene Landsleute sind und nicht mehr diese heimischen Deutschen. Gleichzeitig könnt sich natürlich darüber beschwert werden, kein „richtiger“ Deutscher zu sein und wie schwer man es doch hat. Kommt mit Sicherheit alles irgendwann, weil diesem Karnevalsverein im Staate Deutschland kein Schabernack zu abgedroschen ist.

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