Martin Lichtmesz zu deutschen Opfern

„Dresden steht am Anfang des deutschen Jammerkults. Dresden ist die Chiffre der deutschen Opferrhetorik. Dresden ist das Symbol für deutsches Leiden und damit eine Art Pokerchip im großen deutschen Nachkriegsspiel von Schuld und Sühne.“ Diese Worte schrieb Georg Diez zu Dresden.

Und weil dieser Kult nicht hinzunehmen ist, außer es geht um die Opfer von Ausschwitz, „erinnerten“, so die Wortwahl des antideutschen Markus Bernhardt in der „Jungen Welt“, die „Linke“ den Opfern von Dresden mit Partymusik. Im Video ist die Musik im Verlauf gut zu hören sowie sind die antideutschen Kräfte mit ihrem Transparent gut zu sehen.

Hätte man solche Musik zu einem Ausschwitzgedenken abgespielt unter dem Motto: Juden Wegbassen oder Gedenken statt Opfermythen, wäre das Geschrei groß gewesen. Angeblich geheuchelte Empathie sieht anders aus. Aber wir wissen, Deutsche sind Menschen zweiter Klasse.

Martin Lichtmesz hat dafür die passenden Worte gefunden um diesen Zustand zu beschreiben:

„Über Leute wie Dietz braucht man nicht diskutieren geschweige denn über deren Geisteszustand zu spekulieren, da sie nicht satisfaktionsfähig sind. Dieser Typus Mensch wird immer und überall sein Auskommen finden, Zeitschriften wie „Der Stürmer“ wurden ja auch von Menschen geschrieben und sind nicht aus dem Nichts gewachsen.

Schlimmer ist, dass es verinnerlichte Staatsdoktrin bis hin zu unserem BuPrä [„Wir wissen, wer den mörderischen Krieg begonnen hat. Und deshalb wollen und werden wir niemals die Opfer deutscher Kriegsführung vergessen“, so Gauck in der Dresdner Frauenkirche] ist, dass ein Opfergedenken an deutsche Opfer niemals ohne Verweis auf die „deutsche Schuld“ auskommen kann und darf. Das alles hat das Niveau von, „Du hast meine Cousine umgebracht, daher darf ich jetzt Deinen Onkel, Deine Tante und Deine Geschwister umbringen“. Selbstverständlich würden diese Kreise immer abstreiten, dass sie einer echten Kollektivschuld und Kollektivstrafe das Wort reden wollen, es wird dann immer etwas von kollektiver Verantwortung, Verständnis für diese Reaktion/Folgen oder Ähnliches gefaselt – Beim Abstrafen und bei der Rechtfertigung der Verbrechen an den Deutschen dürfen die Deutschen dann auf einmal wieder Volks- und Schicksalsgemeinschaft sein, etwas was man ihnen im Übrigen natürlich immer abspricht und was man ansonsten staatsdoktriniert bekämpft.

Kollektive Verantwortung ist jedoch der kleine Bruder von kollektiver Schuld und kollektiver Strafe, die Rechtswidrigkeit des Tuns der Versündigung an den Opfern wird dadurch in keinem Falle beseitigt oder verringert. Widerlich dieses unseres „offizielle“ Niveau, dieses – und das muss man hier einfach unterstellen – absichtliche in den Zusammenhang mit NS- Verbrechen stellen und herunter spielen der deutschen Opfer. Dem geht einher immer auch der Missbrauch der Opfer des NS, die dazu herhalten müssen, die Verbrechen am deutschen Volk zu rechtfertigen. Die Opfer des NS werden damit gleich zweimal ihrer Würde beraubt, dass erste mal, als sie zum Opfer des deutschen NS- Apparates wurden und das zweite mal, als Tote schließlich, wenn sie als Rechtfertigung dafür herhalten müssen, dass andere, genau so Unschuldige wie sie, ebenfalls umgebracht wurden (und ein drittes mal, wenn sie dafür herhalten müssen, Forderungen an Deutschland zu stellen).

Diese komplette Unfähigkeit und auch der komplette Unwillen zur Abstraktion seitens des „offiziellen“ Deutschlands, zum sauberen Auseinanderhalten der Sachverhalte, erzeugt ein Schande ungeheuren Ausmaßes für alle dem Krieg nachfolgenden Generationen in Deutschland. Verbunden damit ist der Verlust der echten Trauer der Deutschen um ihre eigenen Opfer, die Unfähigkeit, die dem institutionalisiertem Verbot der Trauer folgte, diese Opfer eben auch „beklagen“ zu dürfen, da damit immer auch die „Anklage“ gegen die Täter gesehen wurde. Für mich sind wir Deutsche nach wie vor ein schwer traumatisiertes Volk und diese Traumata wurden und werden an die nachfolgenden Generationen eindeutig auch weiter gegeben.

Es mag Familien geben, die davon weniger betroffen sind, aber gerade die Familien aus den ehem. Ostgebieten, die das „vae victis“ zumeist am unmittelbarsten und härtesten gespürt haben, sind bis heute irgendwie verstört und es steckt enorm viel unaufgearbeitetes Leid in den Menschen. Die deutschen Politiker und die versammelte Linke demütigen uns Deutsche, quälen uns bewusst und vergreifen sich an der seelischen Gesundheit unseres Volkes. Deutscher darf man nur als Schuld tragendes Mitglied des Tätervolkes sein, niemals aber als Opfer. „Volk“ findet nach offizieller Lesart der Bundesrepublik nur noch dann statt, wenn es um die „deutsche Schuld“ geht, niemals aber, wenn es um die Lebendigkeit des deutschen Volkes an und für sich geht, denn „Volk“ ist ja normalerweise etwas, was man den deutschen physisch und auch psychisch austreiben will.

Eine Teilnahme an Demos wie Pegida kann daher auch ein Beitrag zur Katharsis und zur eigenen seelischen Gesundung sein. Einfach einmal ausprobieren.“

Übrigens wer immer noch wie Peter Harth vom Kopp-Online glaubt es gäbe keine Verbindung von neoliberalen Strukturen wie dem Spiegel, Regierung und Antifa, sollte mal besser in die Berichterstattung jener Tage schauen und Dresden bietet gute Beispiele für diese Verbindungen. „Wenn schon, dann aber richtig, made in BRD“ (Lichtmesz), oder? Denn wenn Bernhardt ohne kritische Worte Gauck zitiert, Spiegel-Autoren die Opfer von Dresden einfach so abtun, Städte linke Projekte mitfinanzieren, CDU und Polizei sich für Antifas einsetzen, dann ist dies nicht „lächerlich“, sondern bittere Realität.

 So gedachten übrigens einige in England „Bomber-Harris“:

Shame

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