Funkenfilme – Sterben

„“Eigentlich lässt der oben geschilderte Geisteszustand nur einen kollektiven Selbstmord als konsequente Handlung zu. Doch im Schatten der Postmoderne und des Ethnomasochismus entstand eine verschämte Ideologie, welche die eigene Schuld zum zentralen Antrieb macht. Man ist nach wie vor auserwählt, einzigartig und besonders – und zwar im Ausmaß der aufgeladenen Schuld. Nach wie vor gibt es keine Gleichwertigkeit. Nur nimmt man heute lustvoll die Rolle des minderwertigen, bösartigen Büßers ein, der sich, gerade „wegen seiner Vergangenheit“ zum größten Moralapostel macht. Ein ständig betroffener, weinerlicher Hanswurst der alle Demütigungen und Schläge, die ihm bei seiner universalistischen Friedensmission begegnen, nicht mit dem paternalistischen Heroismus eines Kiplings, sondern mit schuldbewusstem Masochismus annimmt. Die totale Selbsterniedrigung wird zur Bürgerpflicht und soll das Gewicht der historischen Schuld und Verantwortung erleichtern. Diese irre Ideologie kann natürlich auf Dauer kein Überleben sichern und so vollzieht sich, in der Demographie materiell, was sie geistig schon vorweggenommen hat.

Die lächerlichen Versuche auf der Welt außenpolitische Stärke zu zeigen, diese mit neurotischen Wortkaskaden verkleideten „humanitäre Missionen“, ändern nichts daran: Europas postmoderne universalistische Ideologie ist die Freitoderklärung des westlichen Universalismus, die uns als seine langjährigen Träger mit ins Grab zieht. Der Schuldkult zerfrisst und tötet uns.

Auch wir fühlen den Ekel über die Anmaßungen des Universalismus im Laufe der europäischen Geschichte – und das nicht wegen einer Reeducation: die Vernichtung von unschätzbarem Kulturgut (angefangen mit dem der europäischen Ethnien selbst), die Versklavung und Auslöschung ganzer Völker, die Vernichtung unzähliger Identitäten. Doch wir wehren uns dagegen, dass mit diesen Taten auch die europäischen Völker verurteilt werden. Denn sehen wir der Tatsache ins Gesicht: Wir sind zum Tode verurteilt. Jede positive Bezugnahme, jeder Lebenswille wird uns verboten. Nach wie vor dürfen wir nur als Vehikel für die Weltmission der Menschenrechte und des Weltfriedens existieren, die sich dabei zu Tode verwalten. Es ist eine Religion ohne Ablass und Erlösung, die der Therapeutische Staat bürokratisch vollstreckt.

Jede, noch so verklemmte und verschämte, Anfrage, ob man die Völker Europas denn nicht, auch nur als Wasserträger für die westliche Mission, noch eine Weile erhalten dürfe, wird von den Hohepriestern der modernen Schuld und Sühne Religion sofort mit Bannbullen und Rassismusvorwürfen beantwortet.

Maßnahmen zur Förderung von Familien, Maßnahmen gegen Zuwanderung von Fremden, Maßnahmen gegen Abwanderung von Deutschen, etc. „Bei unserer Vergangenheit“ völlig undenkbar.
Die von der Dekadenz und dem Antinatalismus induzierte demographische Katastrophe wird als Schicksal angesehen und von den schuldzerfressenen Europäern emphatisch bejaht. Ist sie doch das Wirksamwerden des eigenen Selbsthasses, der eigenen Schuld-Identität. Wir müssen unserem Verschwinden nicht nur stumm zusehen, sondern sollen es auch noch freudig bejahen

.Ein Paradebeispiel dafür lieferte unlängst eine Funktionärin der Partei „Die Linke“ Christin Löchner im Wortlaut: Ich liebe und fördere den Volkstod, beglückwünsche Polen für das erlangte Gebiet und die Tschech/innen für die verdiente Ruhe vor den Sudetendeutschen.

Sie spricht damit aus, was auch Politiker etablierter Parteien weniger drastisch, aber eben doch denken. Das deutsche Elend ist eine gerechte Strafe. Eigentlich dürfte es uns nicht mehr geben.

Denn nicht nur in Deutschland, in dem er sein Schwerezentrum hat, sondern in ganz Europa hat dieser universalistische Selbsthass Fuß gefasst und greift dabei willkürlich auf Versatzstücke aus der europäischen Geschichte, vom Kolonialismus bis zu den Kreuzzügen zurück. Wir müssen erkennen, dass das Sonderrecht zum Suizid, das an uns vollstreckt wird, in geistiger Nachfolge zu den universalistischen Aufbruchs-Ideologien steht. Nur das erklärt seine umfassende Gewalt. Wir müssen weiters erkennen, dass dieses Denken nicht aus der Luft gegriffen ist, sondern auf realen historischen Ereignissen beruht, die es aber als neue Offenbarungsmythen, für eine neue universalistische Ideologie mißbraucht.“ Der Funke

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