Wenn zwei dasselbe tun

„Wenn zwei bedeu­tende Zeitun­gen in, sagen wir Rus­s­land, groß aufgemachte Artikel brächten, in denen offen die unprovozierte Bom­bardierung eines Lan­des, sagen wir Israels, befür­wortet würde, wür­den die Regierung der Vere­inigten Staaten von Amerika und die Medien wüten mit Verurteilun­gen wegen „Aggres­sion“, „krim­inellem Ver­hal­ten“, „Wahnsinn“ und „Ver­hal­ten, das nicht in das 21. Jahrhun­dert passt.“

Aber wenn das amerikanis­che Zeitun­gen machen – die New York Times und die Wash­ing­ton Post – und es sich beim ange­grif­f­e­nen Land um den Iran han­delt, dann zuckt nie­mand in der Regierung der Vere­inigten Staaten von Amerika und in den Medien mit der Wim­per. Diese het­zerischen Artikel – diese Auf­forderun­gen zu Mord und Bruch des Inter­na­tionalen Rechts – wer­den sozusagen als nor­male Diskus­sion ange­se­hen in dem Land des Exzeptionalismus“, so der Reporter Robert Parry. Dieser bezog sich bei seiner Antwort auf zwei Artikel, welche in der „New York Times“ und „Washington Post“ veröffentlicht und in denen der Krieg gegen den Iran als Mittel gebilligt wurde. Aktuell führt Saudi-Arabien einen Krieg gegen den Jemen und der Iran versucht dort entgegenzuwirken, doch obwohl die Aggression eindeutig von den USA und seinen Verbündeten ausgehet, bleibt der Iran das Feindbild. Es ist unverständlich, ergibt aber in der westlichen Logik einen Sinn.

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