Der Schizophrene von der „faz“

Die „faz“ kämpft mit sinkenden Umsatzzahlen, im ersten Quartal 2015 minus 12,4 Prozent. Dies verwundert auch keineswegs, weil das Blatt in der Qualität immer weiter abgebaut hat, was mit Frank Schirrmacher zusammenhing und man sich glücklich schätzen kann, wenn die dortigen Autoren nicht länger irgendwelche Schreibtisch Tätigkeiten ausüben. Neben solchen Exemplaren wie Berthold Kohler, welcher „Pegida“ nicht ausstehen kann und ständig gegen Russland wettert, ist Jasper von Altenbockum auch so ein besonderer Wurmfortsatz jener Zeitung, natürlich gibt es innerhalb jenes Blattes noch andere Gestalten.

Als in Tröglitz der Bürgermeister aufgrund von Protesten vor seiner Haustür zurückgetreten war, als wenn dies Bürger in unserem Land nicht erdulden müssten, wenn sie gegen „linke“ Themen Position beziehen, meinte Altenbockum zwar: „Jeder Bau eines Strommastes wird in Deutschland mittlerweile von einem basisdemokratischen Brimborium begleitet: Kein Bürger soll das Gefühl haben, er sei nicht beachtet worden. Wenn aber ein Flüchtlingsheim eingerichtet wird, heiß es: Maul halten – wer Einwände hat, ist ein Ausländerfeind!“ („faz“ 9.März) Doch ging es ihm mit diesen Worten damals nicht darum jene Zustände der grenzenlosen Aufnahme von Ausländern, darunter sicherlich auch vereinzelte Flüchtlinge, zu beschränken, sondern auf die bunte „Zivilgesellschaft“ zu hören und „rechte“ Umtriebe zu unterbinden. Diese bunte „Zivilgesellschaft“ sollte dann auch jenen Politikern beistehen bzw. „helfen“ die an der vordersten „Front stehen“.

Wird hier noch was von: Auf die Gesellschaft hören, zumindest auf Teile dieser, so wurde jenes Subjekt nach einigen Wochen wieder deutlicher, als es von einem „politischen Kadaver“ schrieb. Dieser würde noch einmal aufzucken und „Volksverräter“ und Lügenpresse brüllen, obwohl keine Gefahr hinsichtlich einer Islamisierung des Abendlandes bestehen würde.

In der Gedankenwelt von Altenbockum wäre es sicherlich schön, wenn sich die „Zivilgesellschaft“ seines Kadavers entledigen würde. Weiterhin solle sich diese Gesellschaft benehmen und eher den Schmuddelkindern den rauen Umgangston überlassen. Dies wird deutlich an seinem jüngst getätigten Kommentar hinsichtlich der BND-Affäre um Thomas de Maizière, dort heißt es: „Eine Opposition, die glaubwürdig bleiben will, sollte allerdings nicht außer Rand und Band geraten. Diffamierungen („Landesverrat!“) kann die Opposition getrost Pegida überlassen. Sonst rutscht ihr eines Tages noch deren Wort von den „Volksverrätern“ über die Lippen.“

Es gibt also schlechte Menschen die sich bei „Pegida“ sammeln und die Guten innerhalb der Opposition die sich zusammenreißen und sich eher schützend vor manche Politiker stellen sollen, anstatt diese zu diffamieren. Als jedoch in Frankfurt am Main die „linken“ Kettenhunde außer Kontrolle waren, wählte er noch andere Worte gegenüber der sogenannten Opposition, welche so sehr Opposition ist wie Dreck unter den Fingernägeln nicht lästig. Er redete im Himblick auf Frankfurt noch von einem Gleichnis zwischen „Linken“ und NPD. Altenbockum zimmert sich nämlich in seiner Redaktionsstube seine bunte Welt täglich neu zusammen und mal fällt ihm auf, dass die „Linke“ leicht verwirrt ist und wieder ihren Kurs berichtigen muss, wenn sie weiter mitregieren will. Er erinnert die Opposition gerne daran auf Linie zu bleiben, eventuell auch aus dem Grund jene Zeitung zukaufen. Diese hat an dem Kauf aber kein zwingendes Interesse und bleibt auch ohne die überflüssigen Kommentare des Autoren der „faz“ auf Linie. Aber immer wenn die „Linke“ nicht tut was sie tun soll, kann darauf gewettet werden, dass gegen sie die gleichen Mittel in Stellung gebracht werden wie gegen „Pegida“, jedoch sind weite Teile der „Linken“ zu beschränkt diese zu merken und bleiben lieber Teil des Problems statt der Lösung.

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