Menschenrechte töten

zemmour

Viele fordern offene Grenzen und einige meinen sogar Flucht (nicht Asyl) sei ein Menschrecht. Heimatlose Lohnsklaven sind also für einige Gutmenschen der Idealtypus, während ihnen Heimatverbundenheit einen Schauer über den Rücken Jagd. Die Menschenrechte sind eher als ein imperialistischer Türöffner zu verstehen, welcher jedwede Intervention rechtfertig. Kurioserweise wird dies aber nur bei solchen Ländern angewendet, die der westlichen Lebensauffassung Paroli bieten, darum wird der Iran auch bedroht, während Saudi-Arabien weiter den Jemen angreifen und den IS unterstützen kann.

Die Forderungen immer mehr Menschen ins Land zu holen, zeugen von keiner großen Humanität, nicht nur weil man die Schlepperbanden fördert, sondern auch weil man so die Politik des Westens unterstütz. Dieser zerstört beispielsweise in Afrika viele Regionen und verursacht somit Flucht, durch die Aufnahme fördert man die westliche Politik, eine Veränderung sollte also eher bei der hiesigen Politik ansetzen. Zudem zeigen neuere Studien ein ganz anderes Bild der ach so armen Flüchtlinge: „Der Anteil afrikanischer Auswanderer, die auf der Flucht vor politischer Verfolgung oder gewalttätigen Konflikten seien, beträgt nach der Studie nur etwa vierzehn Prozent.“ („faz“ 1.Mai)

Wenn also Menschen im Mittelmeer ertrinken – wonach stets eine moralische Erpressung nach noch mehr Flüchtlingen, einschließlich besserer Einreisebedingungen folgt – die vorher manchmal noch Christen über Board werfen, dann tragen die Förderer von Menschenrechten daran ihre Mitschuld. Wenn deren Heimatländer zu Klump geschossen werden oder einfach nur „Brain Dain“ benötigt wird und die Menschen dann mit falschen Versprechungen von irgendwelchen Gutmenschen als Lohnsklaven nach Europa gelockt werden, die dann hier die Drecksarbeit machen sollen, dann muss gegen solche Subjekte polemisiert werden.

Es erscheint also einmal mehr humanistischer die Boote zum umkehren zubewegen, anstatt alles einreisen zulassen.

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Ein Gedanke zu “Menschenrechte töten

  1. wie die eu fluchtursachen schafft, statt sie zu bekämpfen:
    europäischer spitzenpolitiker fordern (als reaktion auf das massensterben von flüchtlingen im mittelmeer): “fluchtursachen bekämpfen!” sie verschwiegen aber, dass auch die handels- und agrarpolitik der eu und deutschlands schuld an dem tausendfachen tod ist (im eu-parlament und den parlamenten der eu-staaten sieht man mehr arschlöcher, als eine toilette im frankfurter flughafen). hierdurch verlieren die hunderttausende bauern und fischer ihre lebensgrundlage. hier muss angesetzt werde, wenn die fluchtursachen ernsthaft bekämpft werden sollen. stattdessen drohen neue handelsabkommen, welche die entwicklungsländer noch weiter an den rand drängen. die flüchtlinge lassen nun alles zurück, was sie sich über jahre aufgebaut haben:

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