„Director’s Cut“ von „Das Heerlager der Heiligen“

jean-raspail_das-heerlager-der-heiligen Der Verlag Antaios bereitet gerade eine Neuauflage des Romans „Das Heerlager der Heiligen“ von Jean Raspail vor. „Das 1973 erstmals erschienene Buch über eine „friedliche“ Invasion Europas durch Elendsmassen aus der „dritten Welt“ ist ein wahrer Klassiker der Einwanderungskritik, wobei dieses Wort noch viel zu schwach ist: es handelt sich um nichts weniger als eine apokalpytische, mit schwarzem Humor getränkte Vision, deren Hellsichtigkeit einem bei der Lektüre schier aus dem Sessel wirft -heute mehr als je zuvor“ so Martin Lichtmesz, der auch für die Übersetzung der Neuauflage verantwortlich ist. Das jenes Werk eine akteulle Brisanz besitzt kann nicht geleugnet werden. Nun sollen in diese Neuauflage auch bisher vergessene Passagen einfließen, die das „apokalpytische“ Bild wahrscheinlich noch besser einfangen: „Mit anderen Worten enthält die alte deutsche Fassung einerseits Stellen, die vom Autor selbst verworfen wurden, andererseits fehlen viele Passagen seiner endgültigen Version.  Die Schwierigkeit bestand also darin, sozusagen den „Director’s Cut“ von Raspails Roman auch für den deutschen Leser wiederherzustellen.“ Dies wird dem Verlag Antaios aber mit Sicherheit gelingen.

Interessant ist dabei die Tatsache, dass jener Roman unter heutigen Umständen kaum veröffentlicht werden könnte, weil er streckenweise volksverhetzend sei und somit der Zensierung unterliegen würde. Raspail schrieb dazu (in „Der letzte Franzose“): „Aus Neugier habe ich zwei verschiedene, spezialisierte Anwälte zu diesen Fragen konsultiert. Es stellte sich heraus, daß das „Heerlager“, würde es heute zum ersten Mal erscheinen, nicht mehr publizierbar wäre. Zumindest müßte es erheblich zensiert werden. Daran kann man ermessen, wie stark die Meinungsfreiheit, insbesondere zu diesem Thema, seither eingeschränkt und eingezäunt wurde, eine Entwicklung, die seit der Lex Gayssot mit brutaler Rasanz an Fahrt aufgenommen hat.“

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