Schweden ist multikulturell und keiner kann sich integrieren

„Blaue​Narzisse​.de: Herr Suk [Herausgeber der schwedischen Wochenzeitung „Neue Zeit“], eine Studie des Gatestone Institute vom Februar 2015 nennt Schweden die „Vergewaltigungsmetropole des Westens“. Wie beurteilen Sie die Lage? Sprechen die Medien in Ihrer Heimat über dieses Thema?

Vávra Suk: Vergewaltigungen bleiben hierzulande eine große Sorge der Frauen. Viele von ihnen getrauen sich nicht, nach Einbruch der Dunkelheit alleine unterwegs zu sein. Und wenn sie allein auf die Straße gehen, dann unter Angst. Doch das Establishment versucht die alarmierenden Statistiken schönzureden. Der wichtigste „Zauberer“ dabei ist der Stockholmer Professor für Kriminologie Jerzy Sarnecki: Er behauptet, es gebe insgesamt keinen Anstieg der Vergewaltigungen. Stattdessen würden Frauen mittlerweile eben eher dazu neigen, von diesen Fällen zu berichten. Ein paar Jahre zuvor argumentierte Sarnecki sogar, es wäre „das warme Wetter“, dass Vergewaltigungen verursachen würde!

Die Antwort der Obrigkeit betrifft jedoch allein die Symptome, nicht die Ursachen dieses Problems. Sie denken, wenn jede Straße beleuchtet wäre und sie Büsche aus den Parks entfernen sowie die Architektur so anpassen, dass es keine dunklen Ecken mehr gibt, hören die Vergewaltigungen auf. Aber das ist nicht der Fall.

Schweden ist auch als Metropole des Multikulturalismus in Europa bekannt. Wie macht sich das im Alltag bemerkbar – und wie in der politischen Debatte?

Schweden ist nur auf eine bestimmte Art multikulturell. Es gibt zwar einen Wettstreit darum, die Gesellschaft ethnisch und kulturell verschieden zu machen. Dass Schweden ein multikulturelles Land sein soll, ist auch per Gesetz definiert. Aber immer wenn es Probleme gibt, die beispielsweise kriminelle Einwanderer oder die durch diese hervorgerufene Unruhen betreffen, werden die Probleme umformuliert. Die Frage heißt dann: „Was machen die Schweden falsch?“

Wenn Einwandererbanden Barrikaden errichten und Autos anzünden, behaupten Politiker, die Schweden hätten einen größeren Beitrag zur Integration zu leisten. Oder sie fordern sogar, die Schweden hätten sich in ein „neues Schweden“ zu integrieren. Doch wenn es um die bevorzugten Nachbarschaften der Eliten selbst geht, so gibt es dort keinen Multikulturalismus. Sie leben in ethnisch homogenen Enklaven. Wenn man auf die Herausgeber der großen Zeitungen schaut, dann sieht man nur weiße Gesichter. Es herrscht eine absolute Heuchelei.

Was machen die etablierten Politiker beim Multikulturalismus bzw. der Integrationspolitik falsch?

Ich denke, der Hauptgrund für das Scheitern dieser Politik ist es, dass Integration nicht einmal versucht wird. Sie sagen, jedermann könne seine eigene Kultur behalten. Doch wie kann eine Gesellschaft inmitten aufeinanderprallender Kulturen funktionieren? Wir wollen die Hand schütteln, die andern aber schütteln Frauen keine Hand. Wir wollen das Gesicht der Person sehen, mit der wir sprechen, sie aber bedecken es. Wir erachten es für Beamten als verpflichtend, alle gleich zu behandeln, sie denken, es ist ihre Pflicht, ihren Verwandten zuerst zu helfen. Niemand kann sich in solch einen Multikulturalismus integrieren – es ist unmöglich.“

Das komplette Interview gibt es bei Blaue Narzisse“, zu Schweden siehe auch hier und hier

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