Verbindung von Nationalsozialismus, Islam und Zionismus

Wenn Neocons von „PI-News“ in ihrem antifaschistischen Kampf eine Verbindung von „Islam“ und Nationalsozialismus bilden, dabei aber ständig die Verbindung von letzterem mit dem Zionismus unterschlagen, wird nur eins deutlich, dass jene Blog-Betreiber von damaligen Sachverhalten keine Ahnung haben.

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Selbstverständlich ist der „Islam kein Teil von Deutschland“, auch wenn er Teilweise dazu inszeniert wird und in diesem Punkt kann „PI-News“ – bedingt zumindest – gefolgt werden, wenn dies auch oft stumpf formuliert wird. Schließlich lässt sich die Landnahme nicht verschweigen. Erst vor Kurzem wurde beim Bezirksamt Berlin-Neukölln eine Ausnahme für eine Muslime gemacht. Trotz Neutralitätspflicht wurde jener Muslimin im Rahmen eines Praktikums das Tragen des Kopftuchs gewährt, die auch nicht im Geringsten drauf verzichten wollte. Heinz Buschkowsky meint man hätte sich einem Nein zum Kopftuch stellen müssen: „Ich finde nein und hätte mich der rituellen Beschimpfung gestellt und wie von ihr angedroht verklagen lassen. Die gesellschaftliche Landnahme wird nämlich nicht aufhören. Gestern der Kopftuchkotau in Schulen des Bundesverfassungsgerichts. Bremen und NRW sind sofort eingeknickt. Heute der Angriff auf das Neutralitätsgesetz.“

Zurück zum Zionismus. Dieser hatte historisch gesehen auch mit dem NS-Regime zusammengearbeitet, weil beide wollten – grob gesehen – keine Juden in Europa haben. Der Zionist Georg Kareskis erklärte gegenüber einem Reporter der Zeitung „Der Angriff“ „seine Zustimmung zu den Nürnberger Rassengesetzen vom September 1935: „Seit vielen Jahren halte ich eine klare Trennung des kulturellen Lebens zweier Völker, die in einer Gesellschaft leben, für ein friedliches Nebeneinander unabdingbar. Ich habe eine solche Trennung, die auf der Grundlage der Achtung der fremden Kultur beruht, lange unterstützt. Die Nürnberger Gesetze vom 15. September 1935 scheinen mir, unabhängig von ihren Verfassungsbestimmungen, ganz und gar auf dem Weg für eine gegenseitige Achtung der Selbständigkeit und Getrenntheit jedes Volkes zu liegen““

Neben diesen Ideologischen Überschneidungen sind wirtschaftliche Faktoren zu nennen: „Die Interessenidentität [der beiden Ideologien] führte auf dem ökonomisch wirtschaftlichen Sektor im Sommer 1933 zum sogenannten Haavara Abkommen, das den Kapitaltransfer zwischen Deutschland und Palästina regelte. Jüdische Auswanderer konnten durch dieses Abkommen wenigstens einen kleinen Teil ihres Vermögens in Form deutscher Waren, die auf dem palästinensischen Markt verkauft werden sollten, mit nach Palästina nehmen“, so die „Zeit“.

Aber das Verwirrspiel geht noch weiter. Aus „Hitlers Tischgesprächen“ kann entnommen werden, wie er, neben den Unterstellungen, neidvoll auf die jüdische Religion blickte. Erwähnt seien hier auch die Privilegien, welche es beim Militär gab. Bryan Mark Rigg hat in seinem Buch „Hitlers jüdische Soldaten“ festgestellt, dass, trotz der Rassengesetze, Juden in der Wehrmacht dienten und diese auch Auszeichnungen erhielten. Diese beteiligten sich als mit an dem Eroberungsfeldzug. Spezielle Fallbeispiele können auch dem renommierten Wissenschaften Jörg Baberowski entnommen werden. Zudem gab es noch „Kapos“, wie wären diese zu bewerten? Den Neocons von PI-News würde es aufgrund ihrer penetranten Israel-Solidarität und ihres westlich aufgesaugten Antifaschismus niemals einfallen eine Verbindungen zwischen Israel (damals noch als Idee) und Nationalsozialismus zu schaffen, auch wenn sie da waren und eventuell wieder sind.

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Ein Gedanke zu “Verbindung von Nationalsozialismus, Islam und Zionismus

  1. Der „Islam“ hat einen politischen Teilsieg errungen: Betül Ulusoy der gestattet wurde ein Praktikum im Bezirksamt Berlin-Neukölln, trotz neutralitätspflicht, mit einem Kopftuch auszuüben, wird diese Stelle nun nicht antreten. Die Muslima ließ die Rückmeldefrist einfach verstreichen, was vorher noch als Diskriminierung angesehen wurde, schien nun doch nicht so wichtig zu sein. In einer Diskussion mit Bezirksbürgermeister Falko Liecke (CDU), Heiko „Schande“ Maas (SPD) und Ulusoy in der Sehitlik-Moschee am Columbiadamm in Neukölln, warf Liecke der jungen Frau vor, eine politische Kampagne zu betreiben. Ulusoy ignorierte dies und die „Schande“ Deutschlands wollte sich nicht konkret zu dem Fall äußern und lavierte herum: „Darauf habe ich keine Lust“. Ulusoy schwieg wahrscheinlich deswegen, weil sie Telefon- und Mailanfragen des Bezirkes ignorierte und sich stattdessen bei einer anderen Behörde – der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales von Senator Mario Czaja (CDU) – um eine Stelle bemühte. Nun empört sich die Muslima abermals und wird wieder Zustimmung bekommen, der politische „Islam“ hat einen weiteren Teilsieg errungen und wirft einen tiefen Blick auf die herrschenden Zustände. (siehe hier und hier)

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