Rückblick auf den 6.Juni

Am 6.Juni 1944 strandeten die Truppen des amerikanischen Kapitals in der Normandie und trotz erheblicher Verluste in der ersten Angriffswelle, gelang das Festbeißen auf dem ehrwürdigen Kontinent, der bis heute anhält. Währenddessen fochten im Osten zwei Machthaber ihr mörderisches Spiel auf dem Rücken ihrer Soldaten aus, an dessen blutigem Ende es nur einen Gewinner geben konnte, was Europa nachhaltig prägte, allerdings für Gewinner wie für Verlierer.

Über 70 Jahre später treten in der ehemaligen Reichshauptstadt Wien über 400 Identitäre auf, um auf den „Großen Austausch“ aufmerksam zumachen und in Neuruppin versuchen einige Menschen beim „Tag der deutschen Zukunft“ ebenfalls auf die Problematik der Masseneinwanderung aufmerksam zumachen. Hier wie dort stellten sich ihnen die Kräfte der Hydra entgegen, die liberale Bourgeoise, die Kettenhunde des Kapitals (die Anreise wurde finanziert) und andere einzelne freie pseudoradikale Subjekte.

In Neuruppin war eine bunte Mischung des Widerstands (auch mit ihren hässlichen Seiten) gegen die triste Gleichschaltung einer fehlgeleiteten Mischpoke angetreten. Aber diese Mischung aus 600 Menschen brachte auch ein verzerrtes Bild zu Tage. Die Jungen Nationaldemokraten sind nichts weiter als ein Teil eines zerfledderten Zombies der finanziell total ausgelaugt ist und keinerlei Bedrohung mehr darstellt, ein Verbot wäre trotzdem lächerlich, weil es die Grünen noch weiter geben würde, deren Politik aber um Längen zerstörerischer und verachtender ist. Die freien Kameradschaften überzeugen oft indessen nur durch ihre umgelenkte Kritik, auch wenn dies über die Jahre schon besser wurde, weil eine immer stärkere antikapitalistische Argumentation mit einfließt. Auf diese reagieren die „Linken“ immer noch hilflos und dichten ihnen die abstrusesten Sachen an, so wie in Frankfurt am Main. Ulrich Wilken, Mitanmelder der Blockupy-Demonstration: „Ich habe wiederholt Ordner angewiesen, Leute zu entfernen, die nationalistische Sprüche gerufen oder auf Transparente geschrieben hatten.“ Und weiter: „Wilkens Eindruck zufolge ging es den Rechtsextremen vor allem um die Störung der Demonstration. Ihre Parolen seien vor allem nationalistisch, nicht antikapitalistisch gewesen.“

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Der blinde Aktionismus, jener freien Kräfte, wirkt zwar manchmal unangemessen, hat aber seine Berechtigung und ist kreativer als alles was die „linke“ Gegenseite aufwartet. Die Demonstration in Neuruppin wurde jedoch blockiert und nicht geräumt. Die Begründung der Polizei kann als weiteres einknicken vor „linker“ Gewalt verstanden werden. „Wir sind die Polizei von hier. Wir müssen auch heute noch den Leuten in die Augen sehen können. Wir wollten das Bild brennender Autos und eingeschlagener Scheiben verhindern“ so Polizeisprecher Toralf Reinhardt. Die Polizisten die von außerhalb (Hamburg, Niedersachsen) anwesend waren, hätten jederzeit die Räumung übernehmen können. Ein Verweise auf das „Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ ist eine bedingte Phrase, weil die Blockierer wissen auf was sie sich einlassen und müssen dies in Kauf nehmen, würde aber beim zuschlagen der Repressionsorgane gleich zu heulen anfangen. Zudem kann die Kampagne „Schöner leben ohne Nazis“ auch so Verstanden werden, dass hier Menschen das Leben abgesprochen wird. Die „linke“ Mischpoke, welcher danach in den regionalen Zeitungen ihren Sieg, durch verankerte antideutsche Journalisten, schön schreib, hat hier also gewonnen, aber ein Zeichen wurde gesetzt.

In Wien ging die Polizei rigoroser gegen die „linke“ Gewalt vorging und obwohl die Identitären durch ein Migrantenviertel liefen, stellten sich ihnen nur degenerierte Weiße entgegen und seltener Migranten. Diese Demonstration war das grandiose Ende der Kampagne zum „Großen Austausch“(1), bei der drauf aufmerksam gemacht wurde, dass die ethnischen Völker Europas (Österreicher sind übrigens kein eigenes Volk) durch gezielte Zuwanderung zur Minderheit auf ihrem eigenen Kontinent gemacht werden, weil dies im Interesse von liberalen Regierungen liegt die dumpfe Konsummassen und verschiebbare Arbeitskräfte haben wollen sowie durch eine niedrigen Geburtenrate, hier wird zu wenig für die autochthone Bevölkerung von denselben Regierungen getan und zudem liegt in deren Interesse eher die Förderungen von unnatürlichen Homo-Ehen, als die Bewahrung der normalen Familien. Maßnahmen zur Erhöhung der Gelder sind aber zumindest ein Anfang.

Erst kürzlich forderte das EU-Parlament in der Noichl-Entschließung: „Regelungen für die ausgewogene Aufteilung der Ver­antwortlich­keiten in Familie und Haushalt (also Quoten zu Hause) und stellt fest, dass Ehe und Mutterschaft gesund­heits­gefährdend sind“. Was sich nur gegen die traditionelle Familie richtet, weil „das Adoptions­recht für homo-, inter-, trans- und bisexuelle“ zu erweitern ist und „will Adoptions-Kindern gleichzeitig das Recht verweigern, ihre Eltern zu kennen“.

400 Identitäre aus allen Teilen Deutschlands, aber auch aus Frankreich und weiteren Nationen Europas nahmen an der Demonstration teil. Der linke Mob ließ auf die Teilnehmer jener Kundgebung allerlei Wurfgeschosse niederhageln, darunter Steine, Farbbeutel, volle Bierdosen und Marmeladengläser. Ein Feuerwerkskörper, welche in die Menge flog, wurde durch beherzten Einsatz an die Adressaten zurückgesendet. Die Teilnehmer blieben trotz dieser versuche seitens der kapitalhörigen Subjekte größtenteils unverletzt, es wurden nur leichte Blessuren vermeldet. Die Provokation ging die gesamte Demostrecke nur von jenen Subjekten aus, deren einzige Existenzberechtigung – dies ist wahrlich die Einzige und nicht sonderlich viel – die ständige Schaffung neuer „Nazis“ im Sinne der herrschenden Hegemonie ist. Am Ende der Kundgebung kam es am Praterstern allerdings zu einer Auseinandersetzung mit der Antifa, eine Distanz von dieser kann man machen, muss aber nicht sein: „Diese Gewaltreaktion ist selbstverständlich durch die Provokationen der Antifa auf keinen Fall zu rechtfertigen.“ Man muss sich nicht alles gefallen lassen und auch bereit sein zurück zuschlagen, sonst ist dies auch nur ein Zeichen einer Kapitulation, weil die Antifa ist kein irgendwie gearteter – höchstens ein entarteter – Verbündeter. Dies zeigt sich an den Parolen die die Antifa-Subjekt äußerten. Auf die folgende Aussage der Identitären: „Heute seid ihr tolerant, morgen fremd im eignen Land“ erwiderten die grenzdebilen Gestalten: „Ihr habt den Krieg verloren.“ Die Kriege gegen die europäischen Völker oder beispielsweis die des Nahen Ostens unterstützen diese Subjekte tagtäglich und weil ihnen jegliche kritische Selbstreflektion fehlt, werden sie diese sicherlich nicht gemeint haben. Eine zynische Antwort auf die Parole wird an dieser Stelle ausgespart.

Im Gegensatz zu Neuruppin wurden hier sämtliche Sitzblockaden geräumt und die Veranstaltung kann durchaus als Erfolg bewertet werden, weil auch die geplante Abschlusskundgebung abgehalten sowie eine Zeichne gegen den „Großen Austausch“ gesetzt werden konnte. „Wir kommen wieder und holen uns Stück für Stück unsere Stadt zurück.“ Richtig und schlussendlich auch das Land sowie Europa. Die Feinde sind jedoch zahlreich und gut strukturiert und nutzen alle Mittel die sie haben (auch Gewalt): „Wir haben auf der einen Seite eine klare, nackte, brutale Tatsache, und auf der anderen eine Hydra, deren tausende, mal süßlich lispelnde, mal Gift verspritzende Köpfe das gemeinsame Ziel haben, sie zu vernebeln und von ihr abzulenken, bis es zu spät ist. Der Kampf um die Köpfe, die noch zugänglich sind, wird hart werden. Es ist nicht mehr viel Zeit. Heute lebt vermutlich die letzte Generation, die noch die Mehrheit stellt, ehe sich die Verhältnisse endgültig verschieben werden“, so Martin Lichtmesz. Widerstand dagegen ist wichtig, egal wie: „Viel Feind, viel Ehr“!

(1) „Der dickste Elefant im Raum ist so groß, daß paradoxerweise gerade er besonders gerne übersehen wird. Man meidet ihn, denn er bietet keinen schönen Anblick. Und es gibt leider zu viele Interessierte, deren ideologisches Lügengebäude oder auch Illusionen darauf gründen, daß er möglichst unsichtbar bleibt. Wer ihn aber einmal gesehen hat, wird ihn nie mehr vergessen können, und genau davor haben wohl die meisten Leute Angst. Man wird es sich allerdings nicht mehr lange leisten können, sich wie die drei Tempelaffen blind, taub und stumm zu stellen. Die wachsende Präsenz von Einwanderer-, Flüchtlings- und „Asylanten“-Massen in den westeuropäischen Ländern, auch in Österreich, ihre täglich steigende Zahl und die Unfähigkeit der herrschenden Eliten, dieser Lage Herr zu werden oder sie auch nur einigermaßen rational zu beurteilen – all das wird langsam aber sicher zu einem bösen Erwachen führen“, so Lichtmesz zur Kampagne.

 

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