Mut zum Abgrund

Jeder fünfte Bewohner der Bundesrepublik gehört nicht zum deutschen Volk. Rechte Technokraten streben marginale Korrekturen an. Es fehlt der Blick auf das tatsächlich drohende Desaster.

Allein aufgrund der höheren Geburtenrate der eingewanderten Nichtdeutschen und des Geburtenmangels der Einheimischen ist bei Fortschreibung dieses Status quo ein langsames Verschwinden und Ersetzen des deutschen Volkes unausweichlich.

Der große Austausch ist Realität

Dabei strömen derzeit allein unter dem schützenden Etikett des „Asylbewerbers“ monatlich mehrere zehntausend, meist männliche Fremde ein und bringen die zur Ansiedlung „auserwählten“ Gemeinden mitunter an den Rand des Zusammenbruchs. Die meisten Staaten Europas teilen diese Zustände. Vollkommen zutreffend ist es daher, wenn die Identitären in ihrer Kampagne von einem großen Austausch der Völker Europas sprechen.

Eine öffentliche Debatte darüber wird noch immer verhindert. Das kommt dem Bedürfnis der Menschen nach Unbekümmertheit entgegen. So gerne der letzte Mensch seine Seele auch von Pseudo-​Apokalypsen wie Fukushima kitzeln lässt, die Direktheit einer echten, existenziellen Bedrohung würde ihn wie einen Schock treffen.

Flucht ins Vertraute und Vergangene

Seine kindische Abwehrstrategie heißt Flucht ins Vertraute und Vergangene. Bezeichnend ist die aktuelle Popkultur: Kleidung im Vintage-​Look, Retro-​Tattoos, Shabby-​Chic-​Möbel, 80er- ​Jahre-​Partys. Erwachsene Männer tragen Turnbeutel, vertreiben sich die Zeit mit Videospielen und schauen Verfilmungen ihrer alten Lieblings-​Kinderserien im Kino.

Menschlich ist das durchaus verständlich. Die Zukunft, die uns bevorsteht, macht schaudern. Allen westlichen Gesellschaften steht ein Verfallsprozess bevor, gegen den der aktuelle Abstieg Südafrikas zur Drittwelt-​Gewalthölle harmlos wirken wird. Es ist mehr als blöde, zu glauben, die Ansiedlung von Millionen Afrikanern und Orientalen würde Europa nicht kulturell und ökonomisch den Ländern annähern, aus denen diese Menschen kamen. Wer sein Land für Somalier, Kosovaren und Afghanen weit öffnet, der bekommt kein reiches Utopia der Toleranz, sondern Somalia, Kosovo und Afghanistan – als Super-​Balkan vereint und potenziert.

Konsum als gefährliches Narkotikum

Ist dieser Ausblick bedrückend genug, ist es der Gedanke an die Verhinderung nicht minder. Müsste man, um eine Völkerwanderung rückgängig zu machen, nicht eine Völkerwanderung auslösen? Gedankenspiele, was tatsächlich für Anstrengungen nötig wären, um aus Deutschland wieder das Land der Deutschen zu machen, werden selbst in radikal-​rechten Zusammenhängen gemieden. Das Zeitfenster, in dem Parlamentarier mit bloßen Gesetzen noch auf die Entwicklung Einfluss nehmen konnten, ist bereits geschlossen. Längst sind die Fremden selbst zur handelnden Größe geworden. Organisiert und vielfach von Gewalt geprägt, werden sie stillschweigend keine Veränderungen der Lage zu ihren Ungunsten stillschweigend hinnehmen. Nur die allgemeine Befriedigung der Konsumwünsche und Luxusbedürfnisse hält die Lage ruhig, stellt aber auch den wesentlichen Magneten für den Zustrom dar.

Das Einwanderung grundsätzlich gut sei, ist Grundkonsens des Westens. Diskutierbar ist nur, wie das „Projekt Austausch“ komplikationsarm gelingt. Die Befürchtung, dass hier überhaupt Probleme durch die Einwanderer entstehen könnten, gilt schon als eine erzkonservative Vorstellung. Fragt man einen Feld-​Wald-​und-​Wiesen-​Linken, wie das multikulturelle Paradies Wirklichkeit werden kann, würde er antworten: „Indem man seine Gegner bekämpft!“ Nach linker Logik verwirklichen sich alle Utopien qua Gesetzmäßigkeit von selbst, solange nur kein Reaktionär sie aufhält.

Linke und Rechte irren gleichermaßen

Der gemäßigte Rechte trägt ungewollt auch zur Verwirklichung dieses Zukunftsmodells bei. Als Realist sieht er die vielen Klippen des Projekts, die Überlastung der Sozialsysteme, die Explosion der Kriminalität. Als redlicher Praktiker wirft er sich in den Ring für Verbesserungen. Er will die Kriminellen abschieben. Nun, dann werden wir eben durch die Gesetzestreuen ersetzt. Die sind auch klüger und damit effektiver. Der gemäßigte Rechte will nur die wirklich Verfolgten als Flüchtlinge akzeptieren. Als würde es für den Untergang der Europäer einen Unterschied machen, ob die Verdränger nun vor einem Mangel an Glaubensfreiheit oder an Luxusartikeln geflohen sind.

Wo der Linke sein Projekt mit verträumten Laissez-​faire zu gefährden droht, greift der Rechte mit Technokratie und Leitkultur rettend ein. Beide finden dabei ihre Bereicherung: Der eine dank eines schwarzen Rasta-​Boy voll Spiritualität und Lebensfreude, der andere dank des fleißigen syrischen Kollegen, der natürlich Christ sein muss. Dass man den Konsens der Weltoffenheit nicht verlässt und alles nur etwas entschärfter haben möchte, bleibt die Haltung zu vieler Patrioten. Diese Haltung findet sich sowohl bei den SPD-​Dissidenten Thilo Sarrazin und Heinz Buschkowsky, der AfD und der Jungen Freiheit sowie bei PEGIDA und vielen rechtskonservativen Kleinparteien. Sie alle kassieren trotzdem Schläge für ihre Sezession vom Mainstream. Und doch sind sie noch immer bemüht, „gut“ zu sein. Man stellt die Einwanderung nicht in Frage, sondern die Einwanderer. Man erkennt die Grundlagen des „großen Austauschs“ nicht als falsch an, man sieht nur die falsche Politik.

Die existenzielle Not rückt näher

Was fehlt ist der „Mut zum Abgrund“, wie es Ernst Niekisch nannte. Diesem muss ins Gesicht gesehen werden. Scheinbar hat sich jedoch der westliche Mensch dazu entschlossen, dem Abgrund eben nicht ins Gesicht zu sehen. Er setzt auf die befriedende Kraft der Prosperität – um seinen Untergang sanft und schmerzlos zu gestalten. Tatsächlich lässt sich fast jeder gesellschaftliche Bruch mit materiellem Wohlstand kitten. Das erklärt, warum jede Ideologie der Menschheitseinigung und des Endes der Geschichte immer auch eine Ideologie endlosen Wachstums ist. Die klassenlose Gesellschaft der Kommunisten ist ohne Dauer-​Überfluss ebenso wenig vorstellbar, wie die „Neue Weltordnung“ der Liberalen. Nur so könnte garantiert werden, dass die ethnischen Bruchlinien nicht aufbrechen und die Gesellschaft sprengen.

Die tatsächliche Überlebensfähigkeit eines Gemeinwesens lässt sich nie feststellen, wenn es im Wohlstand lebt. Erst die Not zeigt, wie fest das gesellschaftliche Band wirklich ist. Natürlich braucht sich niemand Illusionen zu machen, dass die westlichen Staaten in der Lage sind, den Test einer existenziellen Notlage zu bestehen. Diese mit absurden Scheingeld-​Summen aufgekoksten und dennoch handlungsunfähig vor sich hin faulenden Verwaltungseinheiten zerfallen. Die Frage ist nur: Wird dies geschehen bevor der große Austausch soweit vorangeschritten ist, dass der Tod der Europäer nicht mehr abwendbar ist?

Erst die Erschütterung rettet

Die Zeichen stehen auf Sturm – das heißt, sie stehen gut. Wir befinden uns in der letzten Phase, in der die westliche Wohlstandssphäre noch in der Lage ist, das Aufbrechen der ethnischen Bruchlinien mit sozialem Klebeband zu verhindern. Kommt der Zusammenbruch rechtzeitig, bietet sich den europäischen Völkern ein letzter Punkt an, zu dem sie noch die Kraft und Zahl haben könnten, wieder Herren ihrer Welt zu werden. Ist dieser Punkt überschritten, wird zwar der wirtschaftliche Niedergang jegliches Fortbestehen oder Wiederkehren der alten Dekadenz verhindern. Doch dann hat zugleich die ethno-​demographische Katastrophe unumkehrbare Zahlenverhältnisse geschaffen. Nur im Zusammenbruch bietet sich noch eine Chance für Europa. Es ist die Erschütterung, die die Kraft haben kann, die Lethargie der weißen Menschheit zu vertreiben.

Wenn es überhaupt eine sinnvolle Aufgabe für Rechtsintellektuelle gibt, dann ist es die, den Blick auf den Abgrund zu öffnen und Mut zu ihm zu wecken. Mit dieser Epoche muss abgeschlossen werden. Alle emotionalen Bindungen an alte Institutionen und Denkweisen müssen den Menschen madig gemacht werden. Überlegungen, die um die Reform gegenwärtiger Institutionen kreisen, sind müßig. Die verwaltenden Eliten werden niemals von ihrer volksfeindlichen Agenda abweichen. Sie sind also nicht unsere Eliten, sondern einfach eine feindliche Gruppe. Nicht dieser Herrschaftsordnung trauen, sondern sie zu stören und auszunutzen muss die Devise sein. Die Einwanderung ist nicht als etwas außer Maß geratenes zu betrachten, sondern als etwas grundsätzlich Falsches.

Vor allem aber muss unablässig daran erinnert werden, dass es für die europäischstämmige Menschheit um Sein oder Nicht-​Sein geht. Auch die Deutschen sollten endlich begreifen: Es geht nicht um Minarette oder um Renten, sondern um ihr eigenes Überleben.

Dieser sehr gute Text stammt von der „Blauen Narzisse“.

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