Quds-Tag in Berlin

gegenzionismus

Der Tanzbär der Islamhysterie Michael Stürzenberger, der so manchen Geduldsfaden strapaziert, bis er reißt, äußert sich zum Quds-Tages bzw. Jerusalem-Tag in Berlin. Dieser Tag wird von Schiiten veranstaltet, die in ihren Texten, ganz moralisch, vor einem islamischen Faschismus warnen: „Taliban, Al-Qaida, Al-Nusra, ISIS -DAAESH- , MKO -iranische terroristische Organisation- und Boku Haram – in Nigeria- sind alle faschistisch-islamische Gruppierungen, die für Interessen der USA einen sogenannten Jihad durchführen.“ Die Kritik an der USA und Israel passen dem Neocon jedoch nicht, weil diese Länder angeblich für Freiheit stehen: Konsumfreiheit und die zügellose Freiheit des Marktes, aber mehr auch nicht. Typen wie Stürzenberger oder Wilders sehen nicht die Verbindung von Saudi-Arabien und den USA: „Das Zentrum und die Basis für den amerikanischen Islam ist Saudi Arabien“, weil ihr beschränkter Horizont es nicht hergibt.

Zudem unterstellte sie ihnen noch Antisemitismus, dabei heißt es bereits im Aufruf: „Antisemitismus-Vorwürfe werden nicht zuletzt dadurch entkräftet, dass auch jüdische Gegner des Zionismus [oberes Bild] an den weltweiten Quds-Demonstrationen teilnehmen.“ Für die Neocons ist jedoch Judentum und Zionismus dasselbe, was zu vergleichen wäre mit Deutschland und Rassismus. Es könnte sich gegen die Veranstaltung ausgesprochen werden als eine Art Landnahme, jedoch wird hier mit der Verteidigung Israels argumentiert – wie auch schon Wilders in Wien, der dafür den damaligen wichtigen Stadtverteidiger Ernst Rüdiger von Starhemberg einfach unerwähnt ließ – was beweist, es geht ihnen nicht um die Heimat und die Kultur, sondern um die Rettung liberaler Werte, die jedoch mit der Masseneinwanderung und Amerikanisierung unvermeidlich verknüpft sind. Dass dadurch Heimat und Kultur zerstört werden, ist ihnen egal, Heuchler. Und dass es gerade Schiiten sind, die in anderen Ländern radikal gegen den IS vorgehen, welcher indessen von Saudi-Arabien ignoriert bis gefördert wird, verstehen die Neocons ebenfalls nicht. Diese sind durch ihre Zielrichtung viel schlimmer als der Quds-Tag und ein paar Schiiten.

Qudstag Demonstration am Samstag, 11. Juli 2015, 14:30 Uhr, Start: Berlin-Adenauerplatz.

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