Zitat der Woche (KW30)

Wenn Zeitung wie die New York Times aus Flüchtlingen wie Reem, jenes Mädchen welches vor der Kanzlerin in Tränen ausbrach, wegen ihrer drohenden Abschiebung, ein „Symbol“ machen, welches angeblich stellvertretend für alle Flüchtlinge stehen würde, wird ein sehr verzerrtes Bild geschaffen, was maximal auf naive Menschen eine Wirkung hat, die anderen auch schnell, aufgrund mangelnder Argumente, eine Ausländerfeindlichkeit unterstellen. Dabei sind es vielmehr junge Männer die als Siedler und „Invasoren“ (da kann sich die Seite „Einwanderungskritik“ noch so sehr über den Begriff echauffieren) in unser Land kommen oder unter falschen Versprechen hergelockt wurden, um hier als Wirtschafts- und Konsumsklaven sowie als Lohndrücker zu fungieren, dabei unsere „Kultur“ zerstören, Frauen vergewaltigen und deren Heimat verwahrlosen lassen. Zudem waren die früheren Flüchtlinge noch dankbar und stellten keine unzähligen Forderungen.

Reinhard Müller schreibt in der „faz (24.7) dazu unter der passenden Überschrift folgendes: „Ist Deutschland ein Einwanderungsland? Nie und nimmer, wenn man diesen Begriff klassisch versteht. […] Ein Einwanderungsgesetz darf nicht als falsches Willkommenssignal an die vielen verstanden werden, die man nicht einladen kann, ohne die eigene Gesellschaft, das eigene Volk (ja, das gibt es noch) zu gefährden. In der Sache war stets klar, dass es sinnvoll ist, die bestehenden guten Regeln zusammenzufassen und noch besser zu machen. Es wäre etwa zu klären, wie sicherzustellen ist, dass diejenigen hierbleiben können, die gebraucht werden, und dass die, die in ihrer Heimat gebraucht werden und offensichtlich nicht verfolgt werden, schnell zurückgeschickt werden können. Entscheidend ist wie immer nicht der Name eines Gesetzes, sondern das, was drinsteht und dann daraus gemacht wird. […] Wir sind offen, aber nicht für alles und jeden.“

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Ein Gedanke zu “Zitat der Woche (KW30)

  1. Hier wurde der Begriff „Invasoren“ schon als richtig empfunden. Martin Lichtmesz schreibt zu jenem Artikel der diesen Begriff kritisiert: „„Invasoren“ ist ein sehr treffender, geradezu nüchterner Begriff, der die Lage gut beschreibt. Ob „wir“ „die Tür“ „selber geöffnet“ haben, ist dabei völlig unerheblich. Man kann auch Invasoren die Tür öffnen, wenn man blöd oder selbstmörderisch genug ist oder wenn man unfähig ist, sie als solche zu erkennen, weil man das für „ausländerfeindlich“ hält – nebenbei eine Feindvokabel, die man lieber dekonstruieren als übernehmen sollte. Ansonsten ist man hoffnungslos im falschen „Diskurs“ gefangen. Vollkommen sinnfrei ist ein Wort wie „menschenverachtend“, das inzwischen totalkontaminiert ist.“

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