11.September

Am 11.September passierte etwas so unvorstellbar Tragisches, dass dran erinnert werden muss. Dieses schicksalhafte Ereignis, welches sich an jenem Tag abspielte, hat bestimmte zukünftige Entwicklungen maßgeblich mitgestaltet.

Am 11. September 1973 wurde Salvador Allende, der als Kandidat der Unidad Popular (UP), einer zum größten Teil aus Sozialisten und Kommunisten bestehenden Volksfront, demokratisch vom chilenischen Volk zum ersten sozialistische Präsident Chiles gewählt worden war, vom reaktionären Militärs unter General Pinochet, die finanziell und logistisch von der USA unterstützt wurden, gestürzt. Sie rissen danach die Macht an sich und ebneten den Weg hin zum Neoliberalismus. Sie zerstörten all jene sozialistischen Früchte, die Allende bis dato umgesetzt hatte, wie zum Bsp. die Enteignung von ausländischen Großunternehmen, der Banken und der Großbauern, die Anhebung der Löhne sowie aber auch die kostenlose Schulbildung und Gesundheitsversorgung. Bis zuletzt wurde noch versucht, die Idee des Sozialismus mit der Waffe in der Hand gegen die heranstürmenden Horden zu verteidigen. Allendes Sturz und Tod war Mord, im Auftrag des Kapitals (hier vorwiegend des US-amerikanischen) ausgeführt durch reaktionäre Kräfte vor Ort, nichts weiter. Aber Allende ist unvergessen, genauso wenig, dass mit ihm zugleich auch die sozialistische Revolution ermordet wurde, die aber noch immer im chilenischen Volk schlummert und auf ihre Wiederauferstehung wartet. Der Kommunist Helmut Lucas schrieb einmal passend: „Das ist der 11. September dessen wir gedenken sollten!“

Allende

Denn ganz nebenbei fanden am 11.September 2001 die Anschläge auf die Twin Towers des World Trade Center statt. Dabei kamen Menschen ums Leben, die den Sturm abbekamen, den ihre Regierung gesät hatte. Diese Opfer mussten dann dafür herhalten, um den nie aufhörenden „Krieg gegen den weltweiten Terrorismus“ auszurufen und somit gleichzeitig ein legitimes Mittel zu haben, um weiter gegen die letzten freien Völker vorgehen zu können. Dieser Krieg führte zur Zerstörung und Destabilisierung von souveränen Staaten, wie Irak, Libyen oder Syrien und sorgte somit für das Aufkommen des ISIS, der im Nahen Osten für Terror sorgt sowie dem anhaltenden Strom von Invasoren, die jene Krieg im Nahen Osten dazu missbrauchen in Heerscharen über Deutschland herzufallen, wo die willigen linken Kettenhunde des Kapitals sie willkommen heißen, weil sie keine Zusammenhänge begreifen können. Die Schuld trägt an beiden Entwicklungen die USA, die Europa mit in die Verantwortung zwingen und in den debilen Regierungen, vor allem in Deutschland, willige Helfer gefunden haben. Während Ungarn sich wenigstens ein bisschen wehrt. Die wahren Männer/Helden fliehen nicht, sie kämpfen immer noch in Syrien auf der Seite al-Assads gegen das Rebellen-Pack (Al-Nusra-Front) und den ISIS, um ihre Familie und Heimat zu beschützen. Sie laufen nicht Kilometer weite Strecken und lassen ihre Familie zurück, um sie vom Deutschensteuerzahler und psychisch Gestörten Luxus in den Arsch pusten zu lassen sowie auch als Lohndrücker und Konsumsklave zu fungieren und erst Recht reisen sie nicht aus der Türkei aus, um sie neue Zähne anfertigen zu lassen, wobei sie ihre eigenen Kinder ertrinken lassen. Zudem verwundert es, wie viele Schwarze es scheinbar in Syrien gab und wie empört die USA darüber sind, wenn Russland al-Assad helfen will.

Es zeigt sich jedoch eins, die Regierungs-Mentalität der USA, ob nun in Chile speziell oder im Nahen Osten, bleiben über all die Jahre doch tatsächlich unverändert, wer hätte das gedacht.

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