Kleines Beispiel für linken Qualitätsjournalismus

Dass die linke Presse es nicht immer genau nimmt mit ihren Darstellungen ist allgemein bekannt. Es gab in der „Jungen Welt“ mal ein Kampagne, die lautete: „Sie lügen wie gedruckt. Wir drucken wie Sie lügen“. Nun schreibt in jener Zeitung (25.Nov.2015) Florian Osuch: „Nach einer Hetzrede beim Pegida-Aufmarsch am 19. Oktober 2015 in Dresden ging sogar Pegida-Gründer Lutz Bachmann auf Distanz zu Pirinçci. Der Medienkonzern Random House stoppte den Vertrieb seiner belletristischen Titel. Einige Buchversand- und Einzelhändler zogen nach. Selbst der auf eine rechte Leserschaft spezialisierte Verlag Manuscriptum kündigte die Zusammenarbeit mit Pirinçci.“ Anhand dieser Aussage könnte man denken, dass der Manuscriptum Verlag aufgrund der Rede die Zusammenarbeit einstellte, aber auf der Seite heißt es unmissverständlich: „In theatralischer Scheinempörung stellen die Medien nun, wie gewohnt, ihre Gesslerhüte und Springstöckchen für öffentliche Gehorsams- und Dressurübungen auf. Die anderen Verlage Pirinçcis (Random House, Kopp), der Buchgroßhandel, die Ketten (Thalia, Weltbild, etc.) und Amazon sind schon gehüpft. Wir täten das auch dann nicht, wenn wir die Zusammenarbeit mit Pirinçci nicht schon vor seinem Pegida-Auftritt beendet hätten. Bei uns bleiben Pirinçcis Bücher liefer- und direkt bestellbar.“ Die Zusammenarbeit wurde also bereits zuvor eingestellt und hat nichts mit seiner Rede zutun. Sein neues Buch: „Die Große Verschwulung“ kann dennoch dort bestellt werden. Die Aussage zu Bachmann stimmt zwar, aber man hätte ja auch erwähnen können, dass geplant war Bücher von Pirinçcis zu schreddern.

Aber bereits vor geraumer Zeit hatte Innenpolitik-Redakteur Michael Merz in jener Zeitung unter der Überschrift: „Der Mob in der guten Stube“ am 21.Okt.2015 einen Angriff herbei halluziniert, zudem sich keine direkten Beweise finden ließen, auch nicht bei der Band die angeblich überfallen wurde. Die einzige Referenz sind diverse Antifas, also der Mob der gut bürgerlichen Stube, um „Dresden Nazifrei“, jene Gruppe die für ihre Tätigkeit, die selbst „ein Affe machen könnte“ (Pirinçci), mit Steuergeldern finanziert wird. Diese Gruppe gibt die Schuld, an was auch immer, natürlich der Polizei, obwohl diese einen angeblichen Angriff abwehrte. Witzig war damals schon die Tatsache, dass sich die Organisatoren in der Zeitung „Dresdner Neueste Nachrichten“ (20.Okt.2015) darüber beschwerten, dass die Versammlungsfreiheit ungenügend durchgesetzt wurde. Die gleiche Versammlungsfreiheit die man bei PEGIDA immer wieder einschränken will. Zudem sind es die Gleichen die dort schreien, die kein Problem damit haben wenn ein PEGIDA-Teilnehmer mit einen Eisenstange zusammengeschlagen wird.

Der Qualitätsjournalismus von links ist einfach überragend.

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