Güldene Regeln für Journalisten:

„Das hat nichts mit dem Islam zu tun.
Das hat nichts mit den Flüchtlingen zu tun.
Das hat nichts mit ethnisch-kulturellen Prägungen zu tun.
Das hat nichts mit der Ausländerpolitik der Bundesrepublik zu tun.
Das hat nichts mit den offenen Grenzen zu tun.
Das hat nichts mit Frau Merkel zu tun.
Das hat nichts mit der EU zu tun.

Das hat mit der Politik des Westens gegenüber der Zweiten, Dritten oder gar Vierten Welt zu tun.
Das hat mit der Politik Israels zu tun.
Das hat mit der Politik Putins zu tun.
Das hat mit dem Alltagsrassismus zu tun (außer dem der Einwanderer).
Das hat mit der Schere zwischen Arm und Reich zu tun.
Das hat mit Pegida/der AfD zu tun.
Das hat mit der fehlenden Willkommenskultur zu tun.
Das hat mit der deutschen Vergangenheit zu tun.

Das hat auf keinen Fall etwas mit mir zu tun!“

Und als Bonus:

„Hat eigentlich irgendein Berufsbetroffenheitssimulant hierzulande die 224 Toten des aus der Luft geprengten russischen Urlauberflugzeugs bedauert oder womöglich betrauert? Nein, wenn die Orks nur schnöde Menschen töten, schweigen die Elben vornehm.“

Von Michael Klonovsky

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Ein Jahr Widerstand

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Pegida wird ein Jahr alt, und neben Gästen aus dem Ausland, wie einem Vertreter der Lega Nord, der erklärte (Götz Kubitschek übernahm freundlicherweise die Übersetzung): „Unsere Zukunft ist von einem großen gemeinsamen Ziel geprägt. Dem Schutz der Vielfalt und der unterschiedlichen Völker Europas. Wir müssen unsere Kultur beschützen unsere gemeinsame Geschichte und unsere Tradition“, war auch Akif Pirinçci anwesend, der eine für ihn typische Rede hielt: Weiterlesen

Herrlich bissig

„Als ich heute begeistert den täglichen Bahnwaggon voller afrikanischer Akademiker willkommen hieß – diesmal waren es vorwiegend Atomphysiker aus dem Tschad, die es über das Mittelmeer geschafft hatten –, verlor ich irgendwann zwischen Luftsprung neun und siebzehn meine Brieftasche sowie zwei Goldbarren, aber eine Großfamilie aus Rumänien brachte mir, im Chor die Melodie von „Üb’ immer Treu und Redlichkeit“ summend, alles vollständig und wohlbehalten zurück.“ Michael Klonovsky

Bitte nach Ihnen. Reaktionäres vom Tage.

„Bitte nach Ihnen ist kein privates Tagebuch. Es handelt von öffentlichen Dingen – angelehnt an die von Gaius Julius Caesar unter dem Namen Acta diurna eingeführte Urform der Zeitung. Klonovsky protokolliert die kulturelle und demografische Umformung Europas und seines deutschen Herzlandes, ohne an die parfümierten Ideale zu glauben, in deren Namen sich dieser Prozess vollzieht. Dem Autor geht es nicht nur um den Zerfall als solchen, sondern um seinen intellektuellen, künstlerischen und politischen Begleitlärm, um die geistigen Vergiftungen unseres Alltags. Klonovsky beherrscht dabei die hohe Kunst, dem Leser jeglichen Trübsinn zu ersparen.

Hier spricht ein durchaus vergnügter Zeitgenosse, dessen teils spöttische, teils gallige Diagnose zugleich das erfrischendste Gegenmittel ist.“ Hier zu beziehen und hier ein älterer Band.

Alles andere als provokant

„Beim „Spiegel“ halten sie allen Ernstes ihr aktuelles Titelbild – Frau Merkel einmontiert in ein Foto von Wehrmachtsoffizieren 1941 auf der Akropolis – für begründungsbedürftig gewagt und enorm provokativ, und die in solchen Fragen verlässlich tumbe „Süddeutsche“ schlagzeilt denn auch prompt: „‚Spiegel‘ stellt Merkel in eine Reihe mit Nazis“. Weiterlesen