Güldene Regeln für Journalisten:

„Das hat nichts mit dem Islam zu tun.
Das hat nichts mit den Flüchtlingen zu tun.
Das hat nichts mit ethnisch-kulturellen Prägungen zu tun.
Das hat nichts mit der Ausländerpolitik der Bundesrepublik zu tun.
Das hat nichts mit den offenen Grenzen zu tun.
Das hat nichts mit Frau Merkel zu tun.
Das hat nichts mit der EU zu tun.

Das hat mit der Politik des Westens gegenüber der Zweiten, Dritten oder gar Vierten Welt zu tun.
Das hat mit der Politik Israels zu tun.
Das hat mit der Politik Putins zu tun.
Das hat mit dem Alltagsrassismus zu tun (außer dem der Einwanderer).
Das hat mit der Schere zwischen Arm und Reich zu tun.
Das hat mit Pegida/der AfD zu tun.
Das hat mit der fehlenden Willkommenskultur zu tun.
Das hat mit der deutschen Vergangenheit zu tun.

Das hat auf keinen Fall etwas mit mir zu tun!“

Und als Bonus:

„Hat eigentlich irgendein Berufsbetroffenheitssimulant hierzulande die 224 Toten des aus der Luft geprengten russischen Urlauberflugzeugs bedauert oder womöglich betrauert? Nein, wenn die Orks nur schnöde Menschen töten, schweigen die Elben vornehm.“

Von Michael Klonovsky

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Jede Aktion erfordert eine Reaktion

„Wie die New York Times unter Berufung auf US-Beamte und NATO-Vertreter berichtet, plant das Pentagon schwere Waffen wie Kampfpanzer und Schützenpanzer nach Mittel- und Osteuropa zu verlegen. Ferner sollen bis zu 5.000 US-Soldaten in mehreren baltischen und osteuropäischen Staaten stationiert werden. Es wäre somit das erste Mal seit dem Ende des Kalten Krieges, dass die Vereinigten Staaten schweres Militärgerät in den neuen NATO-Mitgliedsstaaten zum Einsatz bringen, die zuvor Teil der sowjetischen Einflusssphäre waren. Weiterlesen

Gedanken zum 8./9.Mai

Am 8. Und 9. Mai feiern unzählige Subjekte eine Befreiung vom Hitler-Faschismus bzw. dem Nationalsozialismus, welcher über Deutschland herrschte. Doch warum sollte man diesen Tag feiern, ein wirklicher Anlass dazu besteht nicht, außer das gebrochene Rückgrat seit 1945 soll wirklich nie heilen. Es hieß ja auch nicht Befreiung, sondern die bedienungslose Kapitulation und nicht weniger wurde verlangt, da kann man wohl kaum von Befreiung reden, oder doch? Weiterlesen

Erinnerungen an die NATO-Aggressionen gegenüber Jugoslawien

Am 24.März 1999 begann eine weitere Phase der Aggression gegenüber Jugoslawien. Die NATO hatte mithilfe der Bundeswehr angefangen jenes Land zu bombardieren, um es schlussendlich seiner Souveränität zu berauben. Dem vorausgegangen waren massive Lügen durch die Medien, unteranderem wurden die Serben mit den „Nazis“ und deren Präsident, Slobodan Milošević, mit Hitler verglichen. Diese Lügen waren dem damaligen deutschen Außenminister, Joschka Fischer, allerdings nicht ausreichend für eine Rechtfertigung der deutschen Beteiligung an diesem Krieg und so warnt er vor einem neuen Auschwitz. Mit dieser Argumentation, die Serben würden eine solche Vernichtung planen, wurden die Angriffe legitimiert und das Land ein weiteres Mal zerstückelt, ein Prozess der immer noch nicht abgeschlossen zu sein scheint. Weiterlesen

Sympathisches Russland

Russland wird als Hort des „Bösen“ gezeichnet, welches keine bunte Demokratie in seinem Reich haben will. Angeführt wird dieses Reich von einem irren Diktator, zu welchem Klaus-Dieter Frankenberger in der „faz“ (20.Feb.) verkündet: „dass Russland auf dem Weg sei, ein demokratisches Land zu werden. Unter Putin war und ist das offenkundig nicht der Fall; diese Illusion hat der Westen nun zu Grabe getragen.“  Weiterlesen

Wie Putin Debalzewo eroberte

Was haben Nikolas Busse, Reinhard Veser, Klaus-Dieter Frankenberger, Berthold Kohler und Majid Sattar gemeinsam? Sie alle sind männlich, weiß, schreiben für die „faz“ und sehen in Putin den neuen Hitler (ohne ihn so zu nennen) der den Frieden in Europa bedroht. Dabei liefern die einzelnen Autoren, deren Kommentare sich streckenweise sehr ähnlich lesen, ein Geschichts- und Politikbild zum Vorschein, welches sämtliche Aggression auf Russland überträgt und den Westen als strahlenden Hort des Friedens erscheinen lässt. Weiterlesen

Interview mit Wladimir Putin

Herr Präsident, sehen Sie Fortschritte in Richtung Frieden nach dem gestrigen Minsker Abkommen?
Wladimir Putin
Bis jetzt nicht. Die Regierung des Schokoladen-Oligarchen Petro Poroschenko, insbesondere der aggressive Premier Jazenjuk („Unser Ziel ist, die Kontrolle über Donezk und Lugansk zurückzuerlangen„) sind nicht wirklich an einem Friedensschluss interessiert, der eine langfristige Lösung in der Ukraine-Frage bringen könnte. Weiterlesen